JAHRESBERICHT 2019

Der Wasserverband Eibiswald-Wies lieferte 2019 an insgesamt 3.646 Objekte in den Gemeinden Eibiswald, Wies und St. Martin im Sulmtal, sowie weiteren drei Gemeinden (Großabnehmer) ca. 816.000 m³ Trinkwasser. Gegenüber 2018 bedeutet dies eine Verbrauchssteigerung um ca. 1,2% oder 9.468 m³.

Auf Grund des Maß- u. Eichgesetzes wurden 545 Wasserzähler ausgetauscht und neu geeicht.

Durch wasserrechtliche und gesundheitsbehördliche Bescheide und Vorgaben der geltenden Trinkwasserverordnung des Bundesministeriums wurden insgesamt 148 Trinkwasseruntersuchungen mit einwandfreien Ergebnissen durchgeführt.

Am 01.01.2019 hat der Wasserverband Eibiswald-Wies die Wasserleitungsnetze der ehemaligen Gemeinden Limberg bei Wies und Wielfresen in sein Eigentum und in seine Betriebsverantwortlichkeit übernommen. Dabei wurden insgesamt ca. 40 km Leitungen, sechs Hochbehälter, eine Entsäuerungsanlage und eine Drucksteigerungsanlage mit insgesamt 27 Trinkwasserquellen übernommen.

An die seit 01.01.2019 zusätzlich versorgten Abnehmer wurden bei 357 Objekten insgesamt 35.667 m³ Trinkwasser geliefert.

In die restliche Erweiterung des Versorgungsnetzes mit 25 Hausanschlüssen und insgesamt 1,3 km Anschlussleitungen wurden EUR 77.000,00 investiert.

Wiederum kam es, wie alle Jahre, zu Sanierungsmaßnahmen des bestehenden Leitungsnetzes in den Gemeinden Eibiswald und Wies. Dazu wurden für 2,2 km Leitungsnetz mit 22 Hausanschlüssen ca. EUR 330.000,00 für die Erhöhung der Versorgungssicherheit aufgewendet. Die Sanierungen wurden größtenteils in Synergien mit durchgeführten Baumaßnahmen der Gemeinden umgesetzt, um dabei bei den Grabungs- u. Asphaltierungsarbeiten Kosten zu sparen.

Ebenfalls wurde 2019 in die Adaptierung unserer Fernwirk- u. Überwachungsanlage investiert. Diese Anlage dient zur Überwachung des Wasserdargebotes im gesamten Leitungsnetz sowie den Speicherbehältern, Drucksteigerungen, Trinkwasserkraftwerk, etc., um bei Störungen sofort reagieren zu können.

Die Kosten für die Erstellung und Weiterführung des Leitungskatasters samt Vermessungs- u. Attributierungsarbeiten betrugen ca. EUR 44.000,00.

Sämtliche Quellsammelschächte und Hochbehälter (Wasserspeicher) wurden laufenden Wartungs- u. Reinigungsarbeiten unterzogen, damit wir an unsere Kunden jederzeit sauberes und einwandfreies Trinkwasser liefern können.

Einer Kostenrechnungsstellenrechnung zufolge, in der auch Abschreibungs- u. Finanzierungskosten berücksichtigt sind, würden die Kosten je m³ Trinkwasser EUR 2,48 exkl. MWSt. betragen. Das unsererseits ein Preis von derzeit EUR 1,43 exkl. MWSt. verrechnet wird, ist nur durch die finanzielle Unterstützung unserer Mitgliedsgemeinden möglich. Somit kann an unsere Kunden einwandfreies Trinkwasser zu einem angemessenen Preis geliefert werden.

 

WIR BEDANKEN UNS BEI ALL UNSEREN KUNDEN FÜR DAS ENTGEGENGEBRACHTE VERTRAUEN, DIE GUTE ZUSAMMENARBEIT, SOWIE DAS VERSTÄNDNIS FÜR UNANGEKÜNDIGTE WASSERLIEFERUNGSEINSTELLUNGEN BEI ROHRBRÜCHEN, UND SIND WEITERHIN BEMÜHT, QUALITATIV EINWANDFREIES TRINKWASSER ZU LIEFERN !